Raus aus dem Kopf - so kommst du sofort ins Hier & Jetzt

Aktualisiert: vor 10 Stunden


Nichts bringt uns so sehr ins Hier und Jetzt wie unser Körper. Mit dem Kopf sind wir häufig entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft – und das meist schon morgens, wenn wir aufwachen. Und dann geht's ab im Gedankenkarussell!

Deshalb gibt's heute zwei Impulse, um in Verbindung mit dir und deinem Körper zu kommen. Du kannst sie anwenden, wann immer du magst. Die Übungen eignen sich sowohl für zwischendurch als auch als Teil einer Morgen- oder Abendroutine. Besonders um den Tag einzuleiten oder abzuschließen, sind sie super: Morgens machen sie dich wach und bringen deinen Kreislauf in Schwung und abends beruhigen sie unser "Monkey Mind" - unser kleines wildes Äffchen da oben in unserem Kopf 😉

Body Scan

Vielleicht kennst du den Körperscan ja schon. Er bringt die Aufmerksamkeit auf und in unseren Körper. Du kannst ihn im Liegen, aber auch im Sitzen machen, ganz so, wie es für dich passt (auch spontan im Stehen ist natürlich eine Option). Versuche wahrzunehmen, wie sich dein Körper an unterschiedlichen Stellen anfühlt: Wo berührt er die Sitz- oder Liegefläche? Wo nimmst du einen Druck wahr, zum Beispiel an den Füßen, die auf dem Boden stehen oder in den Boden drücken? Wo spürst du Berührungen durch Kleidung oder Haare? Nimm dann alle deine Körperteile von unten nach oben wahr. Beginne bei den Füßen und wandere langsam nach oben bis zum Kopf. Wenn du magst und du den Impuls spürst, kannst du deinen Körper auch bewegen, vielleicht möchtest du dich strecken oder dehnen. Bleib immer bei deinem Körper und nimm wahr, wie sich die Bewegungen anfühlen.

Massage und Berührung

Sich selbst massieren und berühren? Ja, das funktioniert! Es ist egal, ob du zur Massage gehst oder dich selbst massierst – dein Körper erhält das Signal, dass du ihn spürst und dir Zeit für ihn nimmst. Auch das sogenannte "Kuschelhormon" Oxytocin wird ausgeschüttet, was zu mehr Wohlbefinden, Vertrauen und sogar zur Beruhigung deines Nervensystems führt.

Du kannst dich letztlich überall massieren und berühren, wo du möchtest. Sehr schön ist eine Nacken-, Kopf- oder Gesichtsmassage, bei der du vor allem verspannten Bereichen besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen kannst, zum Beispiel den Kaumuskeln. Diese kannst du in kreisförmigen Bewegungen zwischen Ober- und Unterkiefer massieren. Auch die Ohren eignen sich hervorragend für eine Massage, da außen entlang viele wichtige Meridiane verlaufen, die zum Teil mit den Organen verbunden sind. Vor allem morgens bringt dich eine Ohrenmassage richtig in Schwung.


Außerdem liebt es dein Körper, berührt zu werden. Streiche dir langsam über das Gesicht, deinen Hals, deine Arme – du kannst dich auch selbst in den Arm nehmen und hin- und herwiegen. Womöglich magst du auch über deine Beine etwas "ausstreichen", was du loslassen magst, zum Beispiel negative Gedanken oder Frust. Oder du klopfst einmal deinen ganzen Körper ab. Probier dich einfach aus!

Egal wie du in Verbindung mit ihm gehst, dein Körper wird dir immer zeigen, was er braucht. Und mit der Zeit stärkst du dadurch immer mehr dein Gefühl für dich und deine Bedürfnisse.


Lass mich super gerne wissen, wie es dir damit geht, dich bewusst mit deinem Körper zu beschäftigen!

Alles Liebe

Nina ❀